Heute morgen, auf dem Weg vom Bahnhof ins Büro, ist mir bei sage und schreibe -5°C (in Worten: Minus fünf Grad Celsius) ein Typ auf einer Honda Hornet begegnet. Bei -5°C. Und zig Tonnen Schotter auf den Straßen.
Wer selbst nicht einen A-Schein sein Eigen nennt (und ich meine A, nicht B111) wird wohl kaum mitfühlen können was sich in der Seele eines Reiters im Winter abspielt:
Man kommt nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause, wandert durch die Garage, und wenn wir jetzt Sommer hätten, dann würde man ins Leder steigen, den Helm aufsetzen, Kaugummi und Tschick einstecken und sich auf die Straße begeben. Da aber momentan Winter herrscht steigt man weder ins Leder, noch setzt man einen Helm auf, man sieht nur sein Eisen in der Garage stehen. Eingewintert. Leblos.
Was also tun in der kalten Jahreszeit? Nun, da gibt es interessante Alternative zum “Vor-dem-Bike-knien-und-bitterlich-vor-sich-hin-weinen”. Wie wäre es zum Beispiel mit Ice Speedway?
Oder Ice Motocross?
Oder doch Ice Pocketbike?
Oder doch vielleicht mit einer 1000er RR übers Eis wetzen?
Ich persönlich werde doch wohl eher auf den nächsten Sommer warten.






