Ich bin ja eigentlich ein sehr entspannter Typ (wer mich kennt wird das jedenfalls bestätigen), selten schnell aus der Fassung zu bringen, also eher kein Choleriker. Aber wenn es um den Lampentausch beim Auto geht würde ich am Liebsten in den Designabteilungen der Fahrzeughersteller als Splittergranate explodieren. Offensichtlich bereitet es den Herrschaften in München, Köln, Wolfsburg, Stuttgart und wo sie sonst noch sitzen mögen, größtes Vergnügen, die Lage der Scheinwerferöffnungen für den Lampentausch so anzubringen beziehungsweise so zu gestalten dass man den Wagen zuerst desintegrieren muss, um sich dann vor einem 3D Rätsel mit Bügeln, Laschen und Deckeln wiederzufinden.
Ich erinnere mich noch an mein erstes Auto. Ein VW Golf II, Bj. 80irgendwas. Da konnte man ohne Schwierigkeiten die kaputte Lampe selbst wechseln, und dies bei Nacht, -18°C, Schneesturm und mit einer Hand. Bei meinem jetzigen Fahrzeug, BMW 1er, Bj. 2006, muss ich zuerst 2 Klammern lösen, einen Deckel entfernen, mir durch Genmanipulation, zwei bis drei Handgelenke mehr wachsen lassen um dann einen Metallbügel lösen zu können, der die Lampe im Scheinwerfer fixiert. Abgesehen vom  nicht vorhandenen Platz um seine Hände zu positionieren hat man auch keine Chance sich den Sachverhalt einfach anzusehen um sich so ein Bild von der Gesamtsituation zu machen. Und besonders unbefriedigend ist es dann, wenn man draufkommt dass die H7 Lampe nicht dekfekt ist, sondern das Kabel einen kleinen Wackelkontakt hat.
Damit mir dass nicht mehr passieren kann hat mein neuer Wagen Bi-Xenon. Und der kommt Ende Juli. Sehr zur Freude der Designabteilungen.










Leidgenossen fürs Leben :-)