
“The Path of Totality” ist eines dieser Alben, das es nach dem ersten Mal durchhören nicht schafft zu überzeugen. Auch nach dem zweiten Mal nicht. Und nach dem dritten und vierten Mal dann doch irgendwie besser wird. Gleich der erste Track “Chaos lives in everything” erinnert eher an ein Chemical Brothers Werk als an Korn, die ich persönlich seit 1994 kenne und höre. Und seit diesem Zeitpunkt hat die Band einige Veränderungen durchgemacht. Ich bin prinzipiell ja dafür dass sich Musiker und deren Musik weiter entwickeln, Stillstand ist der Tod der Kunst. Aber bei Korn ist das bisher so eine Sache gewesen. Von den brillianten Alben “Korn”, “Life is Peachy” bis hin zu “Follow the Leader” war ich ja noch voll dabei. Dann kamen – meiner Meinung nach – Fehlgriffe. “Issues”, “Untouchables” , “Take a Look in the Mirror” etc. konnten mich nicht überzeugen (und viele andere Fans ebenso). Und dann gehen Korn einfach her und werfen ein neues Album auf den Markt, mit vielen Features, unter anderem mit Skrillex, Downlink und weiteren. Und ich muss ganz ehrlich sagen: das Album hat was. Auch wenn sich die Feinheiten erst nach dem vierten Mal anhören auftun. Es scheint Licht am Ende des Tunnels zu geben. Mag auch daran liegen dass Korn jetzt bei Roadrunner Records unter Vertrag stehen. Man wird sehen.
Anspieltipps: Narcissistic Cannibal, Sanctuary, Get Up!
 Korn -The Path Of Totality








